CO2-neutrale Landesverwaltung

Lernen und Handeln für unsere Zukunft

Gebäudeneubau

Energetische Standards für Neubauten

Insbesondere bei den Neubauten werden die CO2-Emissionen im Lebenszyklus des Gebäudes minimiert. Während der Primärenergiebedarf auf einem möglichst geringen Niveau gehalten wird, wird der erforderliche Energiebedarf im Rahmen der wirtschaftlich-technischen Umsetzbarkeit durch regenerative oder emissionsarme Energieträger gedeckt.

Landesneubauten sind so zu errichten, dass sie die Anforderungen an die Gebäudehülle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Mittel um 50 Prozent unterschreiten. Sollte eine weitere Reduzierung der Wärmeverluste durch die Hülle technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll sein, so ist dies im Rahmen einer Alternativvariante im Variantenvergleich darzustellen.

Neubaustandards

Für den Primärenergiebedarf dieser Gebäude gilt, den Standard des GEG um mindestens 45 Prozent (Planungsvariante) zu unterschreiten. Für die Errichtung von Gebäuden mit sonstiger Nutzung gilt eine Unterschreitung um mindestens 30 Prozent (Planungsvariante). Eine weitere Unterschreitung des Neubaustandards um insgesamt 60 Prozent (Alternativvariante) ist zu prüfen. Perspektivisch wird eine Unterschreitung des Primärenergiebedarfes um mindestens 45 Prozent gegenüber dem Neubaustandard für alle Gebäudenutzungen angestrebt.

Photovoltaik-Anlagen sind für Neubauten entsprechend der nutzbaren geplanten Dachflächen grundsätzlich vorzusehen.

Neubauprojekte

Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) nimmt im Auftrag des Landes Hessen die operativen Aufgaben im Bereich des Staatlichen Hochbaus wahr.

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