CO2-neutrale Landesverwaltung

Lernen und Handeln für unsere Zukunft

Emissionen um 62 Prozent reduziert

Im Vergleich zur Eröffnungsbilanz aus dem Jahr 2008 hat die hessische Landesverwaltung 297.000 Tonnen weniger klimaschädliche Emissionen verursacht. Die zertifizierte Bilanz für 2019 bestätigt einen Wert von 237.072 Tonnen CO2-Äquivalenten (CO2e). Mit der vollständigen Kompensation der mobilitätsbedingten Emissionen in Höhe von 57.951 Tonnen weist die Bilanz 2019 einen Wert von 179.121 Tonnen Treibhausgasemissionen aus und liegt damit etwa 62 Prozent unter dem Wert der Eröffnungsbilanz von 2008.

Der größte Anteil der Emissionen geht auf die Strom- und Wärmeversorgung in den rund 2.000 Landesliegenschaften zurück. Etwa ein Viertel der Emissionen, die in der hessischen Landesverwaltung verursacht werden, sind den Dienstreisen per PKW, Bahn oder Flugzeug zuzuschreiben.

Durch Kabinettsbeschluss hat die Regierung in Hessen festgelegt, dass die unvermeidbaren mobilitätsbedingten Emissionen ab 2020 mit Emissionsgutschriften ausgeglichen werden. Die Landesverwaltung Hessen stellt damit als erstes Bundesland den CO2-Ausstoß seiner Dienstreisen klimaneutral und unterstützt das Ziel der CO2-neutralen Landesverwaltung. Die für das Jahr 2019 entstandenen Emissionen in Höhe von rund 58.000 Tonnen CO2 im Bereich der Mobilität werden rückwirkend durch den Erwerb von Gold-Standard-Zertifikaten ausgeglichen.

Nicht immer lassen sich Dienstreisen gänzlich vermeiden. In der hessischen Landesverwaltung sorgen aber der Einsatz von Elektro- oder Hybridfahrzeugen, die finanzielle Förderung von Pedelecs, das LandesTicket Hessen und der Trend, Dienstreisen möglichst durch Telefon- oder Videokonferenzen zu ersetzen dafür, die Emissionen weiter zu verringern.