CO2-neutrale Landesverwaltung

Lernen und Handeln für unsere Zukunft

CO₂-Bilanz

CO2-Fußabdruck der hessischen Landesverwaltung

Jedes Jahr wird eine CO2-Bilanz aufgestellt und von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle bestätigt. Die jüngste Bilanz weist die Emissionen für das Jahr 2018 aus.

Ergebnisse

Die Bilanz für 2018 bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unser Ziel einer CO2-neutral arbeitenden Landesverwaltung 2030 zu erreichen. Die regelmäßige Bilanzierung stellt die Entwicklung der CO2-Emissionen im Vergleich zu den Vorjahren nachvollziehbar dar. Wir bekommen damit Hinweise darauf, wo die Stellschrauben für die Vermeidung und Minderung von Treibhausgasemissionen liegen.

zu den Ergebnissen der CO2-Bilanz von 2018

Die CO₂-Bilanz 2018

Die Zertifizierung bestätigt einen Wert von 239.766 Tonnen CO2-Äquivalenten (CO2e). Mit der vollständigen Kompensation der mobilitätsbedingten Emissionen in Höhe von 58.761 Tonnen weist die Bilanz für 2018 einen Wert von 181.005 Tonnen CO2e aus.

Fußabdruck der hessischen Landesverwaltung
© CO₂-neutrale Landesverwaltung

Datenermittlung

Die zertifizierte Eröffnungsbilanz für das Jahr 2008 war Grundlage für die folgenden CO2-Bilanzen. Hierzu wurden Systemgrenzen definiert und die Daten der Verbräuche zusammengetragen. Die Erfassung und Berechnung der relevanten Daten erfolgt in Anlehnung an das „Greenhouse Gas Protocol“ (GHG-Protokoll). Das GHG-Protokoll ist ein international verbreiteter Standard für die Erhebung und Berechnung von Treibhausgasemissionen.

Werktorprinzip

Als Systemgrenze für die Datenermittlung wurde das Werktorprinzip gewählt. Das bedeutet, dass nur diejenigen Emissionen erfasst und dokumentiert werden, die innerhalb der hessischen Landesverwaltung entstehen. Emissionen, die außerhalb des „Werktors“ entstehen, werden nicht erfasst. Zu den Daten, die in der Bilanz nicht erfasst werden, zählen beispielsweise Emissionen, die durch den Weg der Beschäftigten von und zur Dienststelle entstehen, das Abfall- und Abwasseraufkommen, der Papierverbrauch sowie Taxifahrten.

Die Erstellung des CO2-Fußabdrucks erstreckt sich insgesamt auf rund 2.000 Gebäude, darunter landeseigene Liegenschaften, Hochschulgebäude und Anmietungen. In die Berechnung werden alle Verwaltungsebenen (oberste, mittlere und untere Ebene) einbezogen. Die hessischen Schulen hingegen werden nicht in den Bilanzen erfasst, sie befinden sich in kommunaler Trägerschaft.

Wissenswertes

Der CO2-Fußabdruck ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung. Sie wird auch CO2-Bilanz genannt und gibt an, welche Menge an Treibhausgasen freigesetzt wird. Gewöhnlich wird der CO2-Fußabdruck in sogenannten CO2-Äquivalenten (CO2e) angegeben. CO2-Äquivalent ist die Zahl, die angibt, wie sehr ein Gas in einem bestimmten Zeitraum im Vergleich zur gleichen Menge CO2 zur Erderwärmung beiträgt.

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