Hauptinhalte

Umweltfreundliche Mobilität

Radfahren und Laufen – Gut fürs Klima und die Gesundheit
Langsam wird es wärmer, der Frühling fängt an. Die ideale Zeit also, um über Alternativen zum Autofahren nachzudenken und umzusatteln. Radfahren und Laufen sind die ökologischsten Arten, sich fortzubewegen. Wer das Auto stehen lässt, schont aber nicht nur die Umwelt, sondern hält sich auch selbst fit und gesund.
Der Durchschnittsdeutsche bewegt sich am Tag nur 600 Meter ohne motorisierten Untersatz außer Haus. Bewegen Sie sich mehr und halten Sie sich fit und gesund! Täglich reicht schon eine halbe Stunde Bewegung aus, um das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht zu senken. Zudem kommen Sie entspannter ans Ziel und nehmen mehr von Ihrer Umgebung wahr.
Gerade für kurze Strecken lohnt es sich, das Auto stehen zu lassen. Spritverbrauch und Verschleiß sind bei geringen Entfernungen nämlich besonders hoch. Studien haben außerdem ergeben, dass Sie im Stadtverkehr bei Fahrten bis zu 6 Kilometern sogar schneller mit dem Fahrrad als mit dem Auto am Ziel sind.

 

Mit Bus und Bahn – Entspannt ans Ziel
Öffentliche Verkehrsmittel sind eine gute Alternative zum Auto. Vor allem im städtischen Gebiet ist die Infrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs meist so gut ausgebaut, dass gar kein Auto mehr benötigt wird. Während der Fahrt mit Bus oder Bahn lassen sich viele Dinge erledigen, die im Auto nicht möglich sind. Ob lesen, arbeiten oder auch schlafen - eine Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln lässt Sie Ihre Zeit auf viele Weisen sinnvoll nutzen. Tauscht man sein Auto gegen ein Ticket des öffentlichen Nahverkehrs, lässt sich zudem richtig viel Geld sparen.

 

Es geht nicht ohne Auto?
Gerade wenn Sie im ländlichen Raum wohnen, ist es oft schwierig, ohne Auto auszukommen. Das Verkehrsnetz des öffentlichen Personennahverkehrs ist hier oft nicht ausreichend ausgebaut, um unsere Mobilitätsanforderungen zu erfüllen. Auch in der Stadt benötigt man manchmal ein Auto - für Ausflüge oder zum Einkaufen. Oft lohnt es sich, hier über Alternativen zum eigenen Auto nachzudenken und diese einfach mal auszuprobieren.

 

Carsharing

Statistisch gesehen stehen Autos 23 Stunden am Tag herum und werden nicht genutzt. Grund genug, um über das „Auto-Teilen“ (engl. Carsharing) nachzudenken. In Hessen gibt es bereits in vielen Städten Car-Sharing-Anbieter.
Benötigt man nur ab und an ein Auto, kann eine Carsharing-Mitgliedschaft die ideale Lösung sein. Die Autos stehen an einem Standort ganz in Ihrer Nähe zur Abholung bereit. Reserviert werden können sie bequem via Internet oder Telefon - auch ganz spontan. Neben einem meist sehr geringen Monatsbeitrag sind verschiedene Stundenpreise (je nach Autoklasse) und Fahrtgeld für die gefahrene Kilometeranzahl zu entrichten. Sie müssen sich weder um lästige Reparaturen, Instandsetzung, Versicherung, Reinigung oder Benzinpreise kümmern – all das übernimmt in der Regel der Anbieter.
Weitere Infos finden Sie beim Bundesverband CarSharing unter http://www.carsharing.de/alles-ueber-carsharing

 

Fahrgemeinschaften

Wenn Sie eher ländlich wohnen oder es in Ihrer Stadt keine Carsharing-Angebote gibt, kann es praktisch sein, sich zu Fahrgemeinschaften zusammenzuschließen. Gerade für den täglichen Weg zur Arbeit lohnt sich das für die Umwelt und für Ihren Geldbeutel. Über die Internetportale http://www.mitfahrgelegenheit.de/und www.fahrgemeinschaft.de können sowohl Fahrgemeinschaften für tägliche Fahrten gesucht als auch Fahrten für lange Strecken organisiert werden. Dabei können Sie als Mitfahrerin/Mitfahrer, aber auch als Fahrerin/Fahrer selbst agieren.

Noch einfacher ist es natürlich, sich mit Kollegen zu einer Fahrgemeinschaft zusammen zu schließen. Haben Sie die gleichen Arbeitszeiten und ähnliche Arbeitswege? Dann versuchen Sie es doch einfach und fahren gemeinsam zur Arbeit. Um einen Mitfahrer für eine Fahrgemeinschaft zu finden, können Sie das Pendlerportal des Landes Hessen unter http://www.hessen.pendlerportal.de/ nutzen. Wenn Sie nicht fündig werden, bieten Sie dort selbst eine Fahrgemeinschaft an - je mehr Einträge im Portal eingestellt sind, umso schneller lassen sich Synergien bilden. Die Nutzung dieser Plattform zur Vermittlung einer Fahrgemeinschaft ist kostenlos.

 

Sparsame Autonutzung - 10 Spritspartipps

Auch beim Autofahren können Sie durch die richtige Nutzung Ihres Autos einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Können Sie allerdings nicht auf Ihr Auto verzichten, bleiben Ihnen Möglichkeiten, durch kleine Verhaltensänderungen am Steuer Sprit und Geld zu sparen. Wer die folgenden Tipps befolgt, kann seinen Spritverbrauch um bis zu 30% senken!

1. Runter vom Gas − Je niedriger die Fahrgeschwindigkeit, desto niedriger der Verbrauch. Wer langsam fährt, spart Sprit! Auf Landstraßen sollte man deshalb maximal 80 km/h, auf Autobahnen maximal 120 km/h fahren, da sonst der Spritverbrauch überproportional ansteigt.

2. Motor aus – Wenn Sie länger als zehn Sekunden stehen müssen, lohnt es sich, den Motor abzuschalten.

3. Bremse benutzen – Dass der Motor noch zum Mitbremsen benutzt werden muss, gehört lange der Vergangenheit an. Wer nur die normale Bremse benutzt, schont sein Auto und spart Sprit.

4. Schnell schalten – Wer schneller in den höchstmöglichen Gang schaltet, schont seinen Motor. Schalten Sie bei Tempo 30 in den dritten, bei Tempo 40 in den vierten und ab Tempo 50 in den fünften Gang. Je niedertouriger und je gleichmäßiger Sie fahren, desto sparsamer und motorschonender ist Ihre Fahrweise. So sparen Sie ganz einfach 20 – 25% Kraftstoff ein.

5. Vorausschauend fahren – Vermeiden Sie häufiges Anfahren und Beschleunigen, denn das verbraucht viel Sprit. Zudem verstärkt vorausschauendes Fahren Ihre Sicherheit im Verkehr.

6. Reifendruck checken – Entspricht der Reifendruck dem vom Hersteller empfohlenen Wert, braucht das Auto weniger Antrieb, um in Fahrt zu kommen. Wer Leichtlaufreifen verwendet, kann diesen Effekt noch verstärken.

7. Auto entrümpeln – Je leichter das Auto ist, desto geringer ist der Benzinverbrauch. Jedes Gramm weniger hilft!

8. Ballast abwerfen – Fähnchen am Auto, Gepäckträger oder ein geöffnetes Fenster sind wahre Benzinschleudern. Durch sie steigt der Luftwiderstand, besonders bei hoher Geschwindigkeit. So muss Ihr Auto mehr Kraftstoff aufwenden, um voran zu kommen. Also: runter mit unnötigem Ballast!

9. Klimaanlage aus – Benutzen Sie Klimaanlagen und Heizung nur, wenn es wirklich notwendig ist und schalten Sie sie danach auch wieder aus!

10. Auto stehen lassen – Wer nur kurze Strecken zurücklegen möchte, sollte lieber auf das Fahrrad umsteigen oder zu Fuß gehen. Das Starten des Autos kostet nämlich am meisten Benzin und beschleunigt zudem Verschleiß und Abnutzungsspuren.

Zurück