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Energieeffizienzplan

Hohe Einsparpotentiale im Bereich Gebäude und ihrer Nutzung

Dass 80 Prozent der CO2-Emissionen durch die Energieversorgung der Gebäude verursacht werden, war eine wichtige Erkenntnis, die sich seit der Eröffnungsbilanz immer wieder bestätigt. Weil hier ein entscheidender Ansatzpunkt zur CO2-Reduktion identifiziert werden konnte, sind Minderungsmaßnahmen im Bereich Gebäude und Betrieb zu einer der Kernaufgaben geworden.

Zur Unterstützung der CO2-Reduktionsziele wurde der Energieeffizienzplan 2030 mit drei Maßnahmenschwerpunkten entwickelt:

Gebäudeneubau, Bestandssanierung und Gebäudenutzung

 

Für Neubaumaßnahmen und für energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden sind Standards nach der Richtlinie „Energieeffizientes Bauen und Sanieren des Landes Hessen nach § 9 Abs. 3 des Hessischen Energiegesetzes“ festgelegt worden.

Nachhaltigkeitskoordinatoren beraten die Planer in der Anwendung der energetischen Standards.

Energieberichte für den staatlichen Hochbau und Gebäudebetrieb des Landes Hessen zeigen die vielfältigen Aktivitäten, die mit dem energieeffizienten Bau und Betrieb der Gebäude der Landesverwaltung verbunden sind.

Fortbildungsangebote und die Einführung des Energiemanagementsystems EcoStep Energie dienen den Gebäudenutzern, ihre Energieverbräuche zu beobachten, Einsparpotenziale zu identifizieren und Effizienzmaßnahmen zu unterstützen.

Mobilität und Beschaffung

Auch bei der Mobilität sowie bei der Beschaffung von Dienstleistungen und Produkten bieten sich einige Ansätze zur Reduzierung und Vermeidung von CO2-Emiossionen.

Die klimafreundliche Gestaltung der dienstlichen Mobilität ist die Aufgabe einer interministeriellen Arbeitsgruppe, die sich insbesondere mit den Themen Dienstreisen und Elektromobilität beschäftigt.

Im Hessischen Energiegesetz ist die Beschaffung energieeffizienter Produkte und Dienstleistungen verbindlich geregelt.