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Hessen unterstützt internationale Klimaschutzprojekte

Der größte Anteil der Emissionen geht auf die Strom- und Wärmeversorgung in den rund 2.000 Landesliegenschaften zurück. Etwa ein Viertel der Emissionen, die in der hessischen Landesverwaltung verursacht werden, sind den Dienstreisen per PKW, Bahn oder Flugzeug zuzuschreiben.

Durch Kabinettsbeschluss hat die Regierung in Hessen festgelegt, dass die unvermeidbaren mobilitätsbedingten Emissionen ab 2020 mit Emissionsgutschriften ausgeglichen werden. Die Landesverwaltung Hessen stellt damit als erstes Bundesland den CO2-Ausstoß seiner Dienstreisen klimaneutral und unterstützt das Ziel der CO2-neutralen Landesverwaltung. Die für das Jahr 2018 zertifizierte Bilanz der hessischen Landesverwaltung weist Emissionen in Höhe von rund 59.000 Tonnen CO2 im Bereich der Mobilität aus, die nun rückwirkend durch den Erwerb von Gold-Standard-Zertifikate ausgeglichen wurden. Die Landesregierung unterstützt damit Klimaschutzprojekte in Thailand, Sambia, Äthiopien, Indien, Brasilien und Costa Rica.

Nicht immer lassen sich Dienstreisen gänzlich vermeiden. In der hessischen Landesverwaltung sorgen aber der Einsatz von Elektro- oder Hybridfahrzeugen, die finanzielle Förderung von Pedelecs, das LandesTicket Hessen und der Trend, Dienstreisen möglichst durch Telefon- oder Videokonferenzen zu ersetzen dafür, die Emissionen zu verringern.