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Bestandssanierung

Energetische Standards für Bestandsgebäude

Für die Energieeffizienz von landeseigenen Bestandsgebäuden wurden landesweit einheitliche Standards festgelegt, mit dem Ziel, bei energetischen Grundsanierungen von Gebäuden, die jeweils geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) grundsätzlich ohne Abschwächung einzuhalten. Neuanmietungen für Zwecke der Landesverwaltung orientieren sich hinsichtlich der Energieeffizienz ebenfalls an den energetischen Neubaustandards. Die Anforderungen sind in der Richtlinie energieeffizientes Bauen und Sanieren des Landes Hessen beschrieben.

 

CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm (COME)

Zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden wurde das „CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm“ (COME-Programm) eingeführt. Mit diesem Programm wird ein wesentlicher Beitrag zur der Verbesserung der Energieeffizienz und Verminderung von CO2-Emissionen der vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) betreuten Gebäude geleistet. Das Programm wurde 2012 gestartet und läuft bei einem Gesamtvolumen von 160 Mio. € bis 2017. Mit dem Programm werden  Liegenschaften energetisch saniert, Contracting-Maßnahmen durchgeführt und ein Energiemonitoring bei verbrauchsintensiven Liegenschaften aufgebaut. Derzeit befinden sich über 60 Baumaßnahmen in Planung bzw. Bauausführung.

Angestrebt wird damit eine Einsparung von rund 200.000 Tonnen CO2 bezogen auf eine Betrachtungszeit von 30 Jahren.

Als Teil des COME-Programms werden außerdem veraltete, mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizkessel erneuert. Die Feuerungsanlagen werden, soweit technisch und wirtschaftlich möglich auf regenerative Energieträger wie z.B. Holzpellets oder Holzhackschnitzel umgestellt. Für die Wärmeerzeugung werden in einigen Liegenschaften Blockheizkraftwerke oder thermische Solaranlagen installiert, so dass damit die Wärmeerzeugerleistung um durchschnittlich 25 Prozent reduziert werden kann. Rund 39 Prozent des Heizenergiebedarfs werden auf regenerative Energieträger umgestellt. Die prognostizierte CO2-Reduzierung beträgt rund 659 Tonnen pro Jahr.

 

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