Hauptinhalte

Nachhaltigkeit im Leitbild verankert

v.l.n.r.: Schulleiter Gereon Dietz, Silke Leineweber (LBIH), Natascha Kleinfeld (Hessenkolleg Wiesbaden), Dr. Jürgen Hirsch (SIC Consulting GmbH)

 

Die Ressourcenschonung ist für das Hessenkolleg Wiesbaden ein wesentlicher Bestandteil im Bildungsauftrag. „Das wichtigste Ziel ist ein Unterricht, der Freude macht, Interesse weckt und zu nachhaltigem Lernen führt“, heißt es im Leitbild der Schule. „Dadurch soll den Studierenden ermöglicht werden, ihren Lebensweg auf neue Weise zu gestalten und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.“
Die hessische Bildungseinrichtung hat ihren Standort in einem denkmalgeschützten Gebäude in der Wiesbadener Innenstadt. Hier können junge Erwachsene mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder zweijähriger Berufserfahrung auf dem zweiten Bildungsweg ihre (Fach-) Hochschulreife erlangen. Außerdem gibt es ein Wohnheim mit dreizehn Zimmern.

Bereits im ersten Energiesparwettbewerb „Energie Cup Hessen“, der 2010/2011 im Rahmen der CO2-neutralen Landesverwaltung in hessischen Landeseinrichtungen durchgeführt wurde, war das Hessenkolleg Wiesbaden mit dabei. Seither wird kontinuierlich darauf geachtet, den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten. Und das mit Erfolg: Seit 2013 konnte der Stromverbrauch durch konsequentes Engagement um 23 % (18.744 kWh) gesenkt werden.
Es gibt mehrere Lehrkräfte, die stetig auf einen nachhaltigen Energieverbrauch achten. Dazu gehören regelmäßige Rundgänge, die Erfassung der Verbräuche oder die Suche nach effizienten Geräten, wie z.B. eine Waschmaschine für die Bewohner des Wohnheims.
In den Klassen sind Energiebeauftragte benannt worden, die jährlich wechseln. Sie achten darauf, dass das Licht ausgeschaltet wird oder die Heizkörper heruntergedreht werden, wenn die Klasse den Raum verlässt.

Im Pilotprojekt EcoStep Energie wurden weitere Potenziale erkannt, wie zum Beispiel der Einbau von LED-Beleuchtung und Bewegungsmeldern oder der Austausch der Motoren für die Absaugung in den Chemieräumen. Der Wärmeverbrauch konnte auf den Fluren durch angepasste Einstellung der Heizkörper oder die konsequente Nutzung der vorhandenen Windfänge an den Eingängen verringert werden.

Zurück