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Überall, wo es möglich ist, soll Energie gespart werden

Photovoltaikanlage Philipps-Universität Marburg, Foto: U. Rustige

 

Die Philipps-Universität erstreckt sich räumlich auf mehr als 110 Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 385.000 Quadratmetern. Entsprechend hoch sind Energiebedarf und Emissionen. Rund 44.000 Tonnen betrug der CO2-Ausstoß im Jahr 2008, davon waren 37.500 Tonnen dem Gebäudebereich zuzuschreiben. Seitdem wird jährlich eine universitätsumgreifende CO2-Bilanz erstellt.

Leitlinie für das Projekt „CO2-neutrale Philipps-Universität“ ist, überall dort Energie zu sparen, wo es möglich ist. Sowohl durch bewusstes Nutzerverhalten, als auch durch die Sanierung der Universitätsgebäude und energieeffiziente Neubauten. Auch der Einsatz regenerativer Energie soll zum Projekterfolg beitragen. Deshalb ist auf dem Dach des neu errichteten Parkhauses die mit 135 kWp größte Solaranlage einer Landesliegenschaft in Hessen errichtet und im November 2016 eingeweiht worden. Sie speist jährlich 115.000 Kilowattstunden in das Versorgungsnetz der Universität ein. Geplant ist außerdem eine Ergänzung des universitätseigenen Fernheizwerkes Lahnberge durch ein Biomasse-Heizwerk, um fossile Brennstoffe noch umfassender ersetzen zu können.

Presseinformation der Philipps-Universität Marburg

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