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Projekte

CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm (COME)

Bei zahlreichen Bestandsgebäuden, die im Eigentum des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen stehen oder langfristig angemietet werden, sind energetische Gebäudesanierungen, die Optimierung des energieeffizienten Betriebs durch Energiemonitoring sowie Energiespar-Contracting-Maßnahmen durchgeführt worden. Und dies in einem erheblich höheren energetischen Standard, als durch die aktuelle Energieeinsparverordnung vorgeschrieben. Das Gesamtbudget für das COME-Programm beläuft sich auf 160 Mio. €. Bislang konnten 66 energetische Sanierungen und Einzelmaßnahmen umgesetzt werden. Weitere vier Projekte sind noch im Bau bzw. kurz vor der Fertigstellung. Für 17 Liegenschaften wurden Energiespar-Contracting-Verträge geschlossen.

Mit den Maßnahmen wurde eine Einsparung von 200.000 Tonnen CO2 innerhalb der nächsten 30 Jahre angestrebt. Der Zielwert von 200.000 Tonnen CO2-Einsparung wurde bereits um ca. 5 % übertroffen.

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Polizeidirektion Werra-Meißner

Eine energetische Sanierung der gesamten Außenhülle, der Einbau einer Pelletkessel-Anlage und die Installation einer Photovoltaik-Anlage sorgen für einen klimaneutralen Gebäudebetrieb der Polizeidirektion Werra-Meißner und der Polizeistation Eschwege.

Diese Maßnahmen, die bei laufendem Betrieb in drei Bauabschnitten durchgeführt wurden, haben das Land 5,4 Millionen Euro gekostet und reduzieren den CO2-Ausstoß in den nächsten 30 Jahren um rund 3.000 Tonnen.

Nach Abschluss der Arbeiten enthüllte Staatssekretär Werner Koch gemeinsam mit Polizeidirektor Thomas Beck die Gebäudeplakette „CO2-saniert“.

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Polizeistation Weilburg

Mit Gesamtbaukosten in Höhe von 1,86 Mio. Euro werden durch die energetische Sanierung der Polizeistation Weilburg für die Liegenschaft Einsparungen von 45 Tonnen CO2 pro Jahr erwartet. Bezogen auf 30 Jahre ergibt sich eine Einsparung von insgesamt 1.350 Tonnen CO2.

Alle Fassadenflächen sowie auch die Gebäudedächer und Geschossdecken wurden wärmegedämmt. Zudem sind auf dem Dach des Gebäudes eine PV-Anlage und im Keller eine Holzpelletsanlage installiert worden. Die Fenster und Außentüren wurden gegen dreifach verglaste Alu-Elemente ausgetauscht. Jeweils ein äußerer und innerer Sonnenschutz sind ebenso Teil des energetischen Konzepts und tragen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei.

Finanzamt Bad Homburg

Das energetisch sanierte Finanzamt Bad Homburg wird im Hinblick auf Energieeffizienz zum modernsten Finanzamt Hessens. Teil der umfangreichen energetischen Grundsanierung sind insbesondere die Fassadensanierung, die Erneuerung von Dach und Fenstern, die modernisierte Beleuchtung sowie die Anpassung des Heizsystems. Im Zuge der Arbeiten wurden auch weitere Maßnahmen umgesetzt, die unter anderem zur Sicherheit, Barrierefreiheit und zur Verbesserung der internen Arbeitsabläufe beitragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen sich außerdem über neue Sanitäranlagen, einen Kantinenbereich und neue Möbel freuen. Bis auf einige, wenige Restarbeiten sind die Sanierungsmaßnahmen mittlerweile abgeschlossen. Im laufenden Jahr erhält das Finanzamt noch eine neue Datenverkabelung. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 15,2 Millionen Euro. Bestandteil der Summe sind auch die 9,4 Millionen Euro, die das Land aus dem CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm (COME) in die energetische Sanierung des Finanzamts Bad Homburg investiert hat. Bezogen auf einen Zeitraum von 30 Jahren ist mit der baulichen Modernisierung eine CO2-Minderung von 2.625 Tonnen zu erwarten.

Polizeipräsidium Mittelhessen

Energetische Sanierung der Polizeidirektion Wetterau 

Unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs werden am Gebäude der Polizeidirektion Wetterau in Friedberg für die nächsten Monate energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.
Unter anderem stehen im Rahmen des COME-Programms die Erneuerung der Fassadendämmung, der Austausch von Heizungsanlage, Fenstern und Türen und die Anbringung von Sonnenschutz an. Gleichzeitig wird ein Flügel des Gebäudes um eine weitere Etage aufgestockt, so dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeidirektion künftig zusätzliche Büroräume zur Verfügung stehen werden.

Mit der baulichen Modernisierung werden Energieeinsparungen im Wärme- und Strombereich von 321.000 kWh pro Jahr und eine CO2-Minderung von 1.715 t CO2 bezogen auf 30 Jahre erwartet. Dafür nimmt das Land Hessen rund 5,7 Millionen Euro in die Hand.

Finanzamt Alsfeld-Lauterbach

Zweites Dienstgebäude der Landesverwaltung erhält Plakette zur CO2-Sanierung

Im Rahmen des CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramms der Landesregierung (COME) wurde das Dienstgebäude des Finanzamtes Alsfeld-Lauterbach saniert. Nicht nur die fachkundige Betreuung sondern auch moderne Räumlichkeiten erwarten die Besucher zukünftig in dem Behördengebäude. Mit einem Gesamtvolumen der Baukosten von 1,936 Mio Euro wurden unter anderem Dach, Fenster und Türen erneuert sowie energiesparende LED-Leuchten eingesetzt. Über einen Betrachtungszeitraum von 30 Jahren können damit über 750 Tonnen CO2 eingespart werden.

Finanzamt Frankfurt/M V-Verwaltungsstelle Höchst

Gebäudeplakette zur CO2-Sanierung

Das Dienstgebäude des Finanzamts Frankfurt/M V-Verwaltungsstelle Höchst ist durch die Sanierung im Rahmen des CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramms (COME) energetisch auf dem aktuellen Stand. Zudem hat das Gebäude der dort angesiedelten Finanzservicestelle (FIS) eine Modernisierung erfahren und präsentiert sich in ansprechender Ausstattung.

Insgesamt wurden 900.000 Euro in die Modernisierung investiert. Mit der Erneuerung der Heizungsanlage und der Dämmung der obersten Geschossdecke können über einen Betrachtungszeitraum von 30 Jahren 278 Tonnen CO2 eingespart werden.

Hessische Polizei

Auch hessische Polizeiliegenschaften sind für eine Sanierung im Rahmen des COME-Programms vorgesehen.

In der Hessischen Polizeirundschau 04/2015 wird über die Maßnahmen berichtet.

Bieneninstitut Kirchhain

Erstes Pilotprojekt im COME-Programm

Mit einem Projektvolumen von rund 1,5 Millionen Euro wurde die Sanierung des Bieneninstituts Kirchhain als erstes Pilotprojekt des CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm des Hessischen Ministeriums der Finanzen fertiggestellt.

Durch das umgesetzte energetische Konzept wird bei dem Gebäude aus dem Jahr 1956 zukünftig eine CO2-Einsparung von rund 13 Tonnen pro Jahr erreicht. Mit der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen für Neubauten nach der Energieeinsparverordnung 2009 konnte bei der Sanierung der Verbrauch von Wärmeenergie von 163.000 kWh pro Jahr auf 125.000 kWh pro Jahr gesenkt und somit auch zukünftig Energiekosten eingespart werden.