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Bestandssanierung

Energetische Standards für Bestandsgebäude

Für die Energieeffizienz von landeseigenen Bestandsgebäuden wurden landesweit einheitliche Standards festgelegt, mit dem Ziel, bei energetischen Grundsanierungen von Gebäuden, die jeweils geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) grundsätzlich ohne Abschwächung einzuhalten. Neuanmietungen für Zwecke der Landesverwaltung orientieren sich hinsichtlich der Energieeffizienz ebenfalls an den energetischen Neubaustandards. Die Anforderungen sind in der Richtlinie energieeffizientes Bauen und Sanieren des Landes Hessen beschrieben.

CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm (COME)

Zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden wurde das „CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm“ (COME-Programm) aufgelegt.

Mit diesem Programm werden die vom Landesbetrieb Immobilien und Bauen bewirtschafteten Liegenschaften saniert, um eine höchstmögliche CO2-Minderung zu erzielen. Das Gesamtbudget für das COME-Programm beläuft sich auf 160 Mio. €. 57 Bauprojekte wurden bereits abgeschlossen. 11 Baumaßnahmen befinden sich noch im Bau. Mit den Maßnahmen wurde eine Einsparung von 200.000 Tonnen CO2 innerhalb der nächsten 30 Jahre angestrebt, die mit einer Gesamteinsparung von ca. 213.000 Tonnen deutlich übertroffen wird.

Als Teil des COME-Programms werden außerdem veraltete, mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizkessel erneuert. Die Feuerungsanlagen werden, soweit technisch und wirtschaftlich möglich auf regenerative Energieträger wie z.B. Holzpellets oder Holzhackschnitzel umgestellt. Für die Wärmeerzeugung werden in einigen Liegenschaften Blockheizkraftwerke oder thermische Solaranlagen installiert, so dass damit die Wärmeerzeugerleistung deutlich reduziert werden kann. Etwa ein Drittel des Heizenergiebedarfs werden auf regenerative Energieträger umgestellt. Die prognostizierte CO2-Reduzierung beträgt rund 650 Tonnen pro Jahr.

Nach Durchführung dieses ersten Programms wird für die Ertüchtigung von Hochschulgebäuden ein zweites Programm (COME II) aufgelegt. Dafür ist ein Budget von 200 Mio. € veranschlagt. Die Projektlaufzeit ist für 2020 bis 2025 geplant.

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