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v. l.: Christiana Hageneder, Projektdirektorin GIZ "Energieeffizienz in Kommunen"; Hans-Ulrich Hartwig, Hessisches Ministerium der Finanzen; Yevhen Udod, Vorsitzender Regionalrat Dnipropetrovsk; Dr. Detlev Wolter, Generalkonsul Bundesrepublik Deutschland

Partnerschaft zwischen dem Land Hessen und dem ukrainischen Verwaltungsbezirk Dnipropetrowsk offiziell bekundet

Im Rahmen des „Regionalforums für Energieeffizienz und Energiesicherheit“ tauschten am 10. Oktober 2014 der Vorsitzende des Regionalrates Dnipropetrowsk, Eugen Udod und der Repräsentant des Hessischen Ministeriums der Finanzen, Stabsstellenleiter Hans-Ulrich Hartwig die Charta zur Netzwerkpartnerschaft mit dem hessischen Projekt "CO2-neutrale Landesverwaltung“ aus. Mit ausdrücklicher Befürwortung des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland ist damit die vom Hessischen Finanzminister Doktor Thomas Schäfer und dem Vorsitzenden des Regionalrates Dnipropetrowsk, Eugen Udod gezeichnete Klimaschutzpartnerschaft besiegelt worden. Das „Regionalforum für Energieeffizienz und Energiesicherheit“ war über das Projekt „Energieeffizienz in Kommunen“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unter der Leitung der Projektdirektorin Christiana Hageneder unterstützt worden.


Sehr zufrieden zeigte sich Herr Udod über die seit rund einem halben Jahr vorbereitete Kooperation mit dem Land Hessen, die durch eine von der GIZ organisierte Studienreise in die hessische Landeshauptstadt im April dieses Jahres bekräftigt wurde. Er machte deutlich, dass seine Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit seines Projekts nach seinem Besuch in Hessen aufgekeimt seien und er sich in der weiteren Entwicklung an Elementen des Projekts CO2-neutrale Landesverwaltung - wie den Energiesparwettbewerben - orientiert hätte. In Dnipropetrowsk treten beispielsweise Hausgemeinschaften von Wohnkomplexen in den Wettbewerb um die größten Energieeinsparungen.

 

In Anbetracht der Entwicklung der Finanzinstitute in Dnipropetrowsks bestehen darüber hinaus Überlegungen, eine Städtepartnerschaft mit Frankfurt am Main anzuregen. Das Land Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, ab dem Jahr 2030 in der Landesverwaltung CO2-neutral zu arbeiten. Im Rahmen des Projektes „CO2-neutrale Landesverwaltung“ wird es dabei von Beginn an durch ein Netzwerk aus verschiedenen Institutionen der öffentlichen Hand und aus dem privaten Sektor unterstützt.

 

Mit dem Aufbau dieses „Lernnetzwerkes“ wurde die Grundlage für einen stetigen Austausch von Know-how und die Weiterentwicklung von Strategien im Energiebereich geschaffen. Das Lernnetzwerk ist eine informelle Plattform zur Förderung des konstruktiven Austauschs und offen für alle, die in ihren Arbeitsbereichen Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln wollen oder dies bereits tun. Die Mitglieder fühlen sich mit Unterzeichnung der gemeinsamen Charta dem Lernnetzwerk verbunden.

 
Durch die Bündelung von Kompetenzen, die Bereitstellung von Informationen über Aktivitäten im Bereich CO2-Neutralität und durch die Mitwirkung bei der Entwicklung neuer Initiativen wird ein gemeinsamer Mehrwert erzeugt. Um an diesen Erfolg anzuknüpfen ist Hessen bestrebt, das Netzwerk auch für internationale Partnerschaften zu öffnen.

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