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Hessisches Finanzministerium und Städtische Werke AG schließen Vertrag zum Ausbau des Fernwärmenetzes

Foto: Städtische Werke AG (v.l.n.r.) Dr. Olaf Hornfeck (Vorstand der Städtische Werke AG), Hessens Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms und Dr. Mark Eppe (Prokurist der Städtische Werke AG).

 

Die Unterzeichner bekennen sich mit dem aktuellen Vertrag weiterhin zur CO2-Einsparung und einer ressourcenschonende Alternative zu Öl- und Erdgasheizungen in der Kasseler Innenstadt. Mit einer Netzlänge von insgesamt 174 Kilometern ist die Zahl der Fernwärme-Abnehmer bis heute auf 94 – darunter 73 aus den hessischen Landesliegenschaften – angewachsen. Die maximal abgenommene Wärmeleistung konnte dabei auf 53 Megawatt gesteigert werden.

„Heute erreichen wir einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur CO2-neutralen Landesverwaltung“, betonte Staatssekretär Dr. Worms und berichtete, dass in ganz Hessen bereits zahlreiche Landesliegenschaften mit Fernwärme versorgt werden. Er verdeutlichte, dass die effiziente Energienutzung und Bereitstellung von emissionsarmen Energieträgern Teil des Energieeffizienzplans Hessen ist, der in Hinblick auf das von der Hessischen Landesregierung erklärte Ziel einer CO2-neutral arbeitenden Landesverwaltung ab 2030 aufgelegt wurde.

Fernwärme ist eine kostengünstige und umweltfreundlichere Alternative zu Öl- und Erdgasheizungen. Sie entsteht durch die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), bei der Wärme und Strom parallel erzeugt werden. Im Innenstadtgebiet von Kassel werden dank Fernwärmeversorgung die jährlichen CO2-Emissionen von 13.400 Tonnen auf rund 8.000 Tonnen pro Jahr gesenkt.

Ebenso positiv auf diese Bilanz wirkt sich aus, dass die Rückspeisung von umweltfreundlich erzeugter Wärme aus Thermosolaranlagen in das Fernwärmenetz möglich ist. Weil durch Absorptionskälteanlagen aus überschüssiger Wärme umweltfreundliche Kälte entsteht, die im Sommer für die Gebäudekühlung genutzt werden kann, können die Biomasse- und Müll-Heiz-Kraftwerke der Städtische Werke AG im Sommer besser ausgelastet werden.

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