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Länderübergreifender Austausch zum Nearly Zero Buildings (nZEB)-Standard

Roundtable-Gespräch in Zagreb

 

Ziel dieses Partnerschaftsprojektes ist, die Kapazitäten für energieeffizientes Bauen in Kroatien zu stärken und eine Basis für den Bau von Niedrigstenergiegebäuden (nZEB) zu schaffen. Unter Berücksichtigung der Umsetzung des geplanten Standards für „Nearly Zero Buildings (nZEB) sind dabei, mit Unterstützung aus den Fachreferaten des Hessischen Ministeriums der Finanzen insbesondere die Kenntnisse im Bereich der Energieeffizienz im Gebäudesektor vertieft worden.Hier konnten insbesondere die Erfahrungen aus der CO2 neutralen Landesverwaltung als best practice Beispiele verwendet werden. Im Rahmen einer Studienreise nach Berlin und Hessen wurden anschließend Gebäude mit nZEB- und Passivhausstandard besichtigt.

Neben einer Aktualisierung von Politikempfehlungen mit Analyse des kroatischen Gebäudebestands, der Baupraktiken, der Marktpreise für Materialien und Equipment sowie der relevanten Gesetze und Fördermaßnahmen wurden technische und wirtschaftliche Anforderungen, die für eine Erneuerung der Definition von nZEB-Standards notwendig sind, entwickelt. Durch eine Vergleichsanalyse des kroatischen nZEB-Plans mit entsprechenden Plänen zweier weiterer EU-Mitgliedsstaaten mit ähnlichen klimatischen und wirtschaftlichen Bedingungen - Litauen und Zypern - wurden Vorschläge zur Erstellung eines vorläufigen Fahrplans für die Implementierung des nZEB-Plans erstellt.
Mit einem Trainingsprogramm sind insgesamt 15 Mitarbeiter in der Umsetzung des nZEB-Standards geschult worden.

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